Erlebnis-Auf SchneeEis Wintersport in der Schweiz – natürlich im Bergdorf Goms

Manchmal bin ich luftig weich. Manchmal kann ich knallhart sein. Meistens mache ich Spass. Ab und an mache in Ernst. Falle ich zu oft, bin ich zu dick. Komme ich zu selten, bin ich zu dünn. An den meisten Orten bereite ich Freude. An einigen Stellen verursache ich Aufwand. Bin ich da, wünscht man sich Sonne. Bin ich weg, freut man sich auf den Frost. Ich grüsse dich, ich bin die Gommer Schneedecke.

Wintersport in der Schweiz hat einen Namen: Bergdorf Goms. Das Hochtal liegt zwischen 1200 und 3000 Metern über Meer und gilt als eines der schneesichersten Täler der Alpen. Mit bis zu 300 Sonnentagen pro Jahr wird der Wintersport in der unberührten Natur des Bergdorfes Goms zum Wintertraum.

WINTERSPORT IN ALLEN VARIANTEN

Mit 86 Kilometer Loipen für jeden Anspruch, sehr familienfreundliche Ski- und Snowboardgebiete, 70 Kilometer Winterwanderwege, 36 Kilometer Schneeschuhtrails, unzählige Möglichkeiten für Skitouren, Schlittelpisten mit bis zu 3,5 Kilometern Länge, Hundeschlittenfahrten und gepflegte Curlingfelder… Das Bergdorf Goms ist ein Eldorado für Wintersportler, die einer fast unberührten Naturlandschaft besonders nahe kommen wollen. Dass für fast jede Betätigung in Sachen Wintersport bestens ausgebildete Experten mit Rat und Tat zur Seite stehen, versteht sich von selbst.

DORF UM DORF IM ZUG

Neben der Schneesicherheit, der unberührten Natur und den uralten Dörfern hat das Goms einen weiteren Vorteil: Das gesamte Tal ist dank der Matterhorn Gotthard Bahn bestens erschlossen. Müde Beine auf der Loipe, beim Winterwandern übertrieben, Schneeschuhe defekt? Ab in den Zug und heim geht es! Attraktive Wintertickets sorgen im wahrsten Sinn des Wortes für günstige Bedingungen.

TIPPS UND TRICKS FÜR DEN WINTER IN DEN BERGEN

In den Bergen gilt: Gut vorbereitet ist doppelt erlebt. Damit man den Winter geniessen kann, sind folgende Punkte hilfreich:

  • Verkehr: Am besten sind Sie im Winter mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Wer mit Auto anreist, sollte mit guten Winterreifen, guten Batterien, Frostschutzvorkehrungen bei den Fahrzeugflüssigkeiten und Schneeketten unterwegs sein.
  • Der Natur und Umwelt zuliebe: «Nimm nichts mit als deine Eindrücke – hinterlasse nichts als deine Fussspuren.»
  • Regionale/lokale Lawinen- und Wetterberichte beachten. Auf Tipps der Einheimischen hören. Warnhinweise strikte befolgen.
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk und wetterfeste, warme Kleidung sind ein Muss. Etwas Verbandsmaterial und ausreichend Proviant sind immer dabei. Wanderkarte, am besten 1:25'000.
  • Achtung: Ein Smartphone erhöht nicht die Sicherheit, es steigert bloss die Risikobereitschaft. In den Bergen gibt es sehr viele Funklöcher, in denen das Handy keinen Nutzen bringt.
  • Den signalisierten Loipen, Winterwanderwegen und Schneeschuhtrails folgen.
  • Wichtig: Die Schilder des Wanderwegnetzes haben im Winter keine Bedeutung. Wo man im Sommer sicher unterwegs ist, birgt der Winter Gefahren.
  • Vorsicht bei Schneefeldern und Lawinenkegeln. Es können sich darunter Hohlräume verbergen.
  • Regelmässig rasten, genügend trinken - auch ohne Durst.
  • Schlechtwettereinbruch: Rechtzeitig umkehren oder Schutz in Hütte oder Unterstand suchen.
  • Rücksicht auf andere nehmen, die auch unterwegs sind.
  • Kein Risiko eingehen, nichts erzwingen, rechtzeitig umkehren.
  • Vorschriften (z.B. in Naturschutzgebieten und Wildschutzzonen) beachten.
  • Auch im Winter gilt: Vorsicht mit Feuer! Am besten ganz darauf verzichten.
  • Hunde an der Leine führen.
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